Schützengilde Höxter von 1595 e.V.
Schützenfest-Hofstaat Höxter bekannt gegeben: Hofstaat hat sich verdoppelt
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Neuer und alter Hofstaat treten gemeinsam auf:

 

Das Königspaar Frank Wiesemann und Christine Timmermann wird aufgrund der Corona-Pandemie in die Geschichtsbücher von Höxter eingehen, da sie eine doppelte Amtszeit, also vier Jahre, absolvieren werden.

 

Ebenso ein Novum ist aber auch die Vergrößerung bzw. Verdoppelung des Hofstaates. Durch die besondere Situation der Corona-Pandemie hat die Schützengilde Höxter von 1595 e.V. für das für 2022 geplante Jubiläumsschützenfest wieder acht Hofstaatpaare. Diesen großen Hofstaat gab es zuletzt vor dem Zweiten Weltkrieg, denn nach Wiederaufstellung der Gilde wurde jede Kompanie durch nur ein Paar vertreten.

 

Die alten und neuen Hofstaat-Paare wurde nun mit „ausreichend Abstand“ im Garten von Schützenkönig Frank Wiesemann der Öffentlichkeit präsentiert.

 

Die neuen und alten Paare sind Janette Tesche 22 Jahre (Seit 2016 im Hofstaat) sowie Tim Sülwold (24 Jahre), Luca Joel Kramer (18 Jahre) und Carolin Bast (20 Jahre) (allesamt neu im Hofstaat) von der ersten Kompanie. Für die zweite Kompanie sind das Celina Zaulig (21 Jahre) und Maximilian Micus (20 Jahre) sind seit 2018 im Hofstaat. Neu für die zweite Kompanie an den Start gehen Victoria Motz (19 Jahre) und Jan-Niklas Hüttig (18 Jahre). Für die dritte Kompanie im Hofstaat seit 2018 immer noch aktiv sind Tia Kurt (19 Jahre) und Laurenz Schröder (20 Jahre). Neu dabei sind Emma Rux (19 Jahre) und Bjarne Schrader (20 Jahre). Die vierte Kompanie wird vertreten von Sina Nesemeier (20 Jahre) und Pascal Krause (20 Jahre), die beide seit 2018 dabei sind. Neu für die vierte Kompanie im Hofstaat vertreten sind Sarah Dierks (21 Jahre) und Bjarne Rampe (18 Jahre).

 

„Wir sind stolz zu unserem Jubiläum durch diesen Hofstaat begleitet zu werden und freuen uns auf die Zeit, in der wir wieder feiern dürfen“, sagt Mathias Micus, Oberleutnant und Festleiter 2 der Schützengilde Höxter. Auch Schützenkönig Frank Wiesemann freut sich, dass ihn „sein“ Hofstaat in dieser langen Amtszeit begleitet. „Es wird auch für den Stab der Gilde eine Herausforderung sein, meinen Hofstaat auf dem Thron unterzubringen!“, sagt Frank Wiesemann mit einem Augenzwinkern. „Die Gilde freut sich darüber, dass acht junge Hofstaatpaare das Gesicht der Gilde in den kommenden zwei Jahren mitprägen und uns auch bei unseren Partnervereinen und deren Umzügen repräsentieren“, sagt Pressesprecher, Leutnant Thorsten Stein. Getreu dem Schützenmotto „Die ganze Bürgerschaft soll es sein“, möchte die Gilde mit allen Kameraden, allen Bürgerinnen und Bürgern, sowie all ihren Partnern und Patenvereinen nach vorne schauen und in den nächsten zwei Jahren alles Verschobene wieder aufholen, weiß der Bataillonskommandeur Thomas Wiesemann abschließend zu berichten.

 

Das Jahr 2020 ist vollkommen anders: Schützenfest-Absage, Online-Vorstandssitzungen und Kontaktbeschränkungen aufgrund von Corona: Das hätten sich die Schützen der Höxteraner Schützengilde von 1595 e.V. noch Anfang dieses Jahres nicht träumen lassen. Geplant war so einiges in mehreren Aktionen im Jubiläumsjahr 2020. Am 16. und 17. Mai sollte auf dem Wall eigentlich das historische Feldlager stattfinden und Anfang Juli das große Jubiläumsschützenfest (425 Jahre Schützengilde Höxter). Aber Corona hat alles verändert.

 

Das große Jubiläumsschützenfest wird aber nachgeholt, jedoch erst in 2022.

 

Das Feldlager findet dagegen im kommenden Jahr statt.

 

Das erste Juliwochenende in diesem Jahr sei aber dennoch ein Schützenfestwochenende, erklärt Bataillonskommandeur Thomas Wiesemann. Die Gilde meistert die Krise souverän und hält ihre Traditionen trotz Corona hoch. Die Gemeinschaft stehe fest zusammen, so Wiesemann.

 

In Zusammenarbeit mit zahlreichen Partnern hat sich der Verein verschiedene Aktionen rund um das Schützenfestwochenende ausgedacht, wie zum Beispiel die Jubiläumsbier-Aktion. Das „Höxteraner Schützenpils“ wurde Ende November 2019 bei einem Brauereibesuch in Allersheim angesetzt. Mit den ersten beiden Flaschen des „Schützenpilses“ konnten vor kurzem Schützenkönig Frank Wiesemann und Festleiter Christoph Tegethoff gemeinsam anstoßen.

 

Jedes Schützenmitglied hat bereits per Brief einen 6er Pack Getränkegutschein erhalten, der beim Getränkeunternehmen Waldhoff im Getränkemarkt Vollgut in Höxter in der Pfennigbreite vom 25. Juni bis 11. Juli eingelöst werden kann. Hier wird das Bier auch Kistenweise an Jedermann verkauft.

 

Darüber hinaus wird das Königspaar Frank Wiesemann und Christine Timmermann die 6er Packs per „Drive-in“ in der regulären Zeit des Bataillonsexerzierens am 02. Juli von 18:00 Uhr bis 20:00 Uhr vor dem Schützenhaus in Corvey an die Mitglieder verteilen. Aufgrund der Kontaktbeschränkungen ist dies leider nur als „Drive-in-Verteilung“ mit Auto möglich.

 

Weiterhin gibt es die Aktion „Fahnen raus!“ Damit möchte die Gilde der gesamten Bürgerschaft zeigen, dass sie in diesem Jahr eigentlich Jubiläumsschützenfest hätte. Bei dieser Aktion sollen alle Mitglieder in der Zeit vom eigentlichen Königsschießen am 27. Juni bis zum Ende des Schützenfestes am 07. Juli so viele Fahnen hissen, wie möglich, um die Besonderheit dieser Zeit für alle Höxteraner*innen deutlich zu machen. Wer keine Fahne habe, könne sich an den Partner der Schützengilde, Heiko Probst vom Unternehmen Weserflaggen, wenden.

 

Damit möglichst viele von dieser Aktion erfahren, bittet die Gilde darum, ein Foto mit sich und der Fahne an den amtierenden Pressewart Thorsten Stein per E-Mail (Pressewart@schuetzengilde-hoexter.de) zuzusenden. „Ein kleines Schützenfest im Garten“ ist eine weitere Schützenaktion. Gemäß der gültigen Kontaktbeschränkungen soll im eigenen Garten oder zu Hause „ein bisschen“ Schützenfest gefeiert werden.

 

Die Gilde ruft dazu auf, das Schützenpils bei laufender Marschmusik zu genießen und die Kompaniefahne zu hissen, damit wenigstens ein Stückchen Schützenfeststimmung unter den Mitgliedern aufkommt. Die Gilde hofft, dass Corona weiter zurückgedrängt wird und auf weitere Lockerungen der Kontaktbeschränkungen, damit nach den Sommerferien wieder gemeinsame Veranstaltungen stattfinden können.

 

 

 

Text/Bild1: NW

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