Geschichte

Die Herkunft der Gilde liegt im Dunkeln. Aber eines ist gewiß: Das Quartier der Vierten ist das Grube- oder Nikolaiviertel. Es verläuft zwischen der Mauer und der Grube rechts der Nikolai- und der Marktstraße bis zur Dechanei und zum Amtsgericht. Bekannt ist, daß die Schützenvereine und -gilden in Kriegszeiten meist aufgelöst oder verboten wurden. Wie die anderen Kompanien wurde auch die gelbe Kompanie 1950 wieder aufgestellt. Seit dieser Zeit leiteten fünf Hauptleute die Kompanie. Ihr heutiger Chef ist Thomas Nesemeier, der seit 2007 im Amt ist. Über die Kasse wachten bisher ebenfalls mehrere Rechnungsführer. Seit 1997 ist es die Aufgabe von Werner Manz. An Spießen hatte die Vierte bisher 6 tatkräftige Männer, seit 2007 ist Stefan Schrader die Mutter der Kompanie.

Bei 22 Schützenfesten (i.d. Regel alle 2 Jahre) stellte die Vierte bisher 9 Könige.

1951       Franz Jürgens mit Liesel Hänsel
1953       Willi Falk mit Trudel Heise
1955       Walter Bollhorst mit Gertrud Knop
1961       Herbert Knop mit Thea Halbey
1972       Ernst Brakus mit Erika Bitterberg
1980       Günter Kittel mit Elke Otten
1984       Herbert Daum mit Mechhtild Sievers
1995       Franz Tegethoff mit Marion Esch
2002       Leo Wekamp und Sylvia Drüke-Potthast


Folgende Hauptleute führten die Kompanie seit 1950:
1950 - 1961       Franz ( Bubi) Jürgens
1961 - 1972       Josef Halbey
1972 - 1994       Herbert Otten
1994 - 2007       Ansgar Meier-Tegetmeier
Seit 2007           Thomas Nesemeier


Spieße (Mutter der Kompanie) seit 1950:
1950 - 1960       Helmut Fresen, Otto Ebbrecht, Johann Müller
1960 - 1980       Herbert Robert
1980 - 1990       Heinz Lücking
1990 - 2006       Jürgen Ditter
Seit 2006           Stefan Schrader


Rechnungsführer seit 1950:
1950 - 1960       Heinz Einecke
1960 - 1972       Heinz Prior
1972 - 1984       Herbert Ritterbusch
1984 - 1997       Klaus Elberg
Seit 1997           Werner Manz


Die Vierte hat Patenschaften mit den umliegenden Gemeinden Brenkhausen, Bödexen und Fürstenau. Im Laufe der Jahre bahnte sich noch eine weitere Patenschaft an. Im Jahre 1985 kam es zu ersten Kontakten mit der 4. Kompanie des damaligen Pionierbataillions 7 der Bundeswehr in Höxter. Wie gut diese Patenschaft ist, zeigte sich dadurch, daß nach der Auflösung des Pionierbataillions die 4. Kompanie des neuen ABC-Abwehrbataillions die Patenschaft übernahm. Seit dieser Zeit gibt es viele Konakte zwischen den Schützen und Soldaten des Standortes Höxter und das trotz verschiedener Umgliederungen des Patenbataillons.

Seite aktualisiert am 23. März 2012.