Pressespiegel
Diese Seite enthält Meldungen über die Schützengilde Höxter von 1595 e.V. in der lokalen Presse. Die örtlichen Readaktionen haben uns erlaubt, die Berichte und Fotos auf der Webseite zu veröffentlichen, dafür danken wir. Die weitere Verwendung der Texte und Bilder ist ohne ausdrückliche Genehmigung des jeweiligen Autors nicht gestattet.Quelle: Neue Westfälische 16.07.2011
"Ich will ein guter Zuhörer sein"
INTERVIEW: Thomas Schöning ist der neue Kommandeur der SchützengildeHöxter. Die Schützengilde Höxter von 1595 feiert heute und morgen ihr Sommerfest, das traditionell zwischen den Schützenfesten gefeiert wird. In diesem Jahr wird auch ein neuer Kommandeur gefeiert. Thomas Schöning (52), Offizier der 3. Kompanie, ist der neue Kommandeur der Gilde. Die Hauptversammlung hat gestern Abend den selbstständigen Malermeister aus der Grubestraße in Höxter zum Nachfolger von Claus-Werner Ahaus bestimmt. Burkhard Battran sprach mit dem neuen Kommandeur.
Wie fühlen Sie sich als gerade gewählter Kommandeur?
SCHÖNING: Zum Glück hatte ich acht Wochen Zeit, mich mit dem Gedanken auseinander zu setzen und ich habe gespürt, wie die innere Freude in den letzten Tagen gewachsen ist.
Sie scheinen nicht nach diesem Amt gestrebt zu haben?
SCHÖNING: Ganz und gar nicht: Als mir Claus-Werner Ahaus vor zwei Monaten den Vorschlag gemacht hat, mich für das Amt zur Verfügung zu stellen, hab ich gedacht, warum ich, es gibt noch 1.200 andere und einige, von denen ich dachte, dass sie es werden wollten. Claus-Werner hat sich das gut überlegt, und ich habe natürlich auch mit vielen gesprochen und viel Zuspruch erlebt, sodass ich mich auch mit einem guten Gefühl entschließen konnte.
Wie hat ihre Familie reagiert?
SCHÖNING: Meine älteste Tochter Frederike hat gesagt, Papa, jetzt kannst du ja nicht mehr König werden und damit einen entscheidenden Punkt getroffen. Ich habe mich immer gedrückt, König zu werden. Aber jetzt, wo ich selbst eine Tochter habe, die im Hofstaat ist, gefällt mir das, was ich mitkriege so gut, dass ich mir überlegt hatte, zu versuchen, im nächsten Jahr den König zu schießen. Das hat sich aber nun erledigt.
Wie sieht ihr Werdegang in der Gilde aus.
SCHÖNING: Ich bin ein Spätstarter. Im Jahr 2000 bin ich in die Gilde eingetreten und war zuletzt Leutnant der 3. Kompanie.
Schon wieder ein Kommandeur aus der 3., ist das nicht ungerecht den anderen Kompanien gegenüber?
SCHÖNING: Der Kommandeur vertritt das gesamte Bataillon und es ist vollkommen unerheblich aus welcher Kompanie er kommt.
Kommandeur Ahaus war für seinen militärischen Ton bekannt. Was wollen Sie anders machen?
SCHÖNING: Ich bin sicherlich ein anderer Typ, aber wie mein Vorgänger will ich die Traditionen weiterführen. Claus-Werner Ahaus hat die Weichen für die Zukunft gestellt und am Kurs wird sich nichts ändern. Ich versuche zunächst, ein guter Zuhörer zu sein.
Können Sie den Menschen, die Sie noch nicht kennen, etwas über sich erzählen?
SCHÖNING: Ich stamme weder aus Höxter noch bin ich ein gebürtiger Schöning. Meine Wiege steht in Lüchtringen. Dort wurde ich als Thomas Gockeln geboren. Mein Vater Josef Gockeln war Amtsrat am Finanzamt Höxter, meine Mutter Magdalena, geborene Schlüter, war Hebamme. Ich habe das König-Wilhelm-Gymnasium besucht und ein Jahr vor dem Abitur beim Segelfliegen auf dem Räuschenberg meine spätere Frau, Marion Schöning, kennen gelernt. Wir sind dann zusammen nach Aachen zum Studieren gegangen. Sie ist heute Diplom-Pädagogin. Ich habe Bergbau studiert, aber kurz vor dem Abschluss abgebrochen und eine Lehre als Maler absolviert und später auch die Meisterprüfung abgelegt, weil klar war, dass wir heiraten und ich den Betrieb ihrer Eltern übernehmen werde, in dem ich in den Semesterferien auch immer schon gearbeitet hatte. Und um die betriebliche Kontinuität zu wahren, habe ich bei unserer Hochzeit dann den Namen Schöning angenommen. Wir haben zwei Töchter, Frederike und Juliane, die 21 und 17 Jahre alt sind.
"Innere Freude"
Foto: Burkhard Battran
Quelle: Westfalen-Blatt 16.07.2011
Schöning ist Kommandeur
Schützengilde Höxter hat Nachfolger für Claus Ahaus gefundenVon Michael Robrecht
Höxter (WB). Mit großer Mehrheit haben die Mitglieder der Schützengilde Höxter am Freitagabend Thomas Schöning zum neuen Kommandeur der Gilde gewählt. Er ist Nachfolger von Claus-Werner Ahaus. Der 52-jährige selbstständige Malermeister und Offizier aus der 3. Kompanie ist seit 1922 erst der fünfte Gilde-Kommandeur in Höxter. Vorgänger waren Franz Lakemeier (1922-1954), Gottfried Klingemann (1954-1972), Reinhold Rose (1972-1993) und Claus-Werner Ahaus (1993-2011).
Auch der Vorstand wurde während der Generalversammlung in der Stadthalle neu zusammengestellt: Dirk Puhl ist neuer 1. Festleiter, 2. Festleiter bleibt Michael Schuster, Sascha Stankowski ist Bataillons-Rechnungsführer (3. Festleiter) und Stephan Czerwonka fungiert als Adjutant. Als Stellvertretender Kommandeur und Hauptmann beim Stabe amtiert Christoph Otten weiter.
Der neue Kommandeur Thomas Schöning weiß, dass viele Erwartungen an ihn gerichtet werden und er in große Fußstapfen tritt: »Ich werde viele bewährte Dinge in der Gilde fortführen, aber auch neue Akzente setzen«, erklärte der Schützengilde-Kommandeur, der traditionsgemäß den Rang eines Majors innehat.
Zur Person: Thomas Schöning ist am 7. Dezember 1958 geboren worden. Er wuchs in Lüchtringen auf, wo er die Grundschule besuchte. Seine Abitur legte er 1979 am KWG in Höxter ab. Bei der Luftwaffe absolvierte er seinen Wehrdienst, bevor er in Aachen ein Bergbaustudium begann.
Als der seit 125 Jahren bestehende Malerbetrieb Schöning, den die Eltern seiner Frau Marion Schöning führten, die Betriebsnachfolge regeln wollte, erklärte sich der Schwiegersohn bereit, die Geschäfte fortzuführen und sich als Maler, später Malermeister, ausbilden zu lassen. Thomas Schöning, geboren als Thomas Gocke in Lüchtringen, nahm auch den Familiennamen seiner Frau an.
Seit mehr als zehn Jahren ist Schöning Mitglied der 3. Kompanie, seit acht Jahren engagiert er sich als Offizier. »Von Jugend an in Lüchtringen bin ich mit dem Schützenwesen groß geworden und begeistere mich dafür«, erklärte der Vater von drei Töchtern. Das Motto in Höxter, »Die ganze Bürgerschaft soll es sein«, sieht er auch als sein Credo. usammen mit dem Vorstand will er besonders junge Leute für die Schützengilde in Höxter begeistern.
An diesem Samstag hat Thomas Schöning bei der Verabschiedung des Vorgängers Claus W. Ahaus seinen ersten großen öffentlichen Auftritt. Um 19.15 Uhr ist an der Stadthalle Großer Zapfenstreich, danach ab 20 Uhr beginnt das Sommerfest des Bataillons.
Neuer Kommandeur der Gilde: Thomas Schöning.
Foto: Robrecht
Quelle: Westfalen-Blatt 10.06.2010
Majestäten auf Sympathiewelle
Dirk Puhl und Ingrid Hofmann genießen ihre Auftritte - Mit Fernrohr neue Königin ausgespähtVon Michael Robrecht
Höxter (WB). Wenn Höxters Schützenkönigspaar Dirk Puhl und Ingrid Hofmann über seine zweijährige Regenschaft spricht, dann wird um die Wette gestrahlt. »Das hat Spaß gemacht«, schwärmen die Majestäten. Mit dem Umzug am Schützenfestsonntag, 4. Juli, erleben die Regenten den Höhepunkt ihrer Amtszeit.
Worauf freut sich ein Königspaar im Jahr 2010, wenn Schützenfest gefeiert wird? Auf die Musik? Auf die Uniformen und Kleider? Auf das Marschieren? Auf den Tanz? All das spielt sicher eine große Rolle, aber das Wichtigste beim Fest ist die Begegnung von Mensch zu Mensch. »Das Miteinander auf Augenhöhe bereichert das Leben: Höxter wäre ärmer, wenn wir Schützengilde und Schützenfest in dieser Form nicht hätten«, sagen Dirk Puhl und Ingrid Hofmann - und das ist keine Schmeichelei, sondern diese Aussage kommt von Herzen.
Die spannendste Woche ihres Lebens haben der 46-jährige Dirk Puhl und die 49-jährige Ingrid Hofmann Ende Juni 2008 nach dem Königsschuss erlebt. Nicht nur, dass Puhls Ehefrau Petra (48) erst bei der Proklamation auf der Marktstraße von der Königswürde ihres Mannes erfuhr (»Alle standen auf, und ich musste mich setzen«), auch Ingrid Hofmann wurde am Tag nach dem Königsschießen vom royalen Anrufer überrascht. Sie sagte sofort Ja, zumal dies auch ein Stück Familienehre war, weil Petra Puhls Bruder Ralf Ingrid Hofmanns Gatte ist und sich die neuen Royals eine Regenschaft gut vorstellen konnten.
Damit Höxters bestgehütetes Geheimnis auch ein solches blieb, mussten alle Vorbereitungen für die Königinnproklamation am Schützenfestmontag streng geheim ablaufen. Konspirative Treffen mit dem 2. Festleiter Michael Schuster, die Verpflichtung der Familien zum Stillschweigen, geheime Kleiderkäufe und der permanente Zwang, sich nicht zu verplappern. »Einmal hätte ich die Adresse der Königin fast verraten« gesteht Dirk Puhl. Der frühere König Friedrich Schwiete habe beim Grünholen »ganz unschuldig um die Ecke gefragt«, wo man die Tannen für die Königin ablagern solle, erzählt Dirk Puhl. »Fast wäre mir die Anschrift rausgeruscht, aber ich habe mir noch rechtzeitig auf die Zunge gebissen«, schildert Puhl.
Ingrid Hofmann berichtet von einem Vorbereitungstreffen in Neuhaus, wo die Teilnehmer auf drei verschiedenen Strecken anreisten. Familie Puhl, die am Rudervereinshaus an der Weser wohnt, hat beobachtet, wie nach dem Königsschießen mehrere Tage Leute mit Fernglas von der Aussichtsplattform am R1 aus das Haus sowie an- und abfahrende Wagen beobachtet haben. »Sogar bei meinem Arbeitgeber, Gas & Wasser in der Hermannstraße, wurde ich mehrfach überwacht«, schmunzelt Puhl.
Der Königinnenname blieb aber dennoch geheim, bis Majestät am Montag gegen 11 Uhr per Taxi am Zelt vorfuhren. »Das vergesse ich nie: der Jubel, die vielen Frauen, die per Handy meinen Namen durchtelefonierten, die weichen Knie bei der Proklamation«, erinnert sich Ingrid Hofmann. Dann der Umzug in vollem Ornat, der Ball und die vielen Gratulanten. Witzig sei auch die Idee gewesen, das neue Königspaar am Dienstag nach dem Fest morgens per Boot über die Weser zur R1-Gastronomie am Dampferanleger zu holen.
Altenheimvisiten, Baumpflanz-aktion, Sitzungen, Empfänge oder Bälle habe man als Regentenpaar abzuarbeiten. »Wir würden das sofort wieder machen«, ziehen sie eine positive Bilanz ihrer vielen Begegnungen. Viele Bürger hätten die natürliche Art der Auftritte gelobt: »Das motiviert uns«.
Unvergessen werde auch der Besuch von Dirk Puhls Neffen Garrith aus Kanada bleiben. Der 24-jährige Politikstudent habe ein Vierteljahr in Höxter verbracht, und Dirk Puhl und Ingrid Hofmann haben ihn zu den Schützen mitgenommen. »Er hatte noch nie etwas von einem Schützenfest gehört. Nach ein paar Wochen war er so begeistert vom ÝGerman Bierü und den vielen hübschen Fräuleins im Umzug, dass er jedes sich bietende Fest angesteuert hat. Besonders das in Stahle und seine Bier-Folgen dürfte ihm wohl unvergessen bleiben«, lacht Dirk Puhl.
König Dirk und Königin Ingrid stehen am 3. und 4. Juli im Mittelpunkt des Schützenfestes; am Montag, 5. Juli, übergeben die beiden den Nachfolgern die Insignien der Königswürde und tragen sich ins Goldene Buch ein.
Die Weser spielt für Höxters Schützenkönigspaar Dirk Puhl und Ingrid Hofmann stets eine Rolle: Der König
wohnt am Ufer, die Königswürde hat er im Schießstand in Wesernähe errungen, auf dem Floßplatz wird
gefeiert, und am Dienstag nach Schützenfest 2008 fuhr er über den Fluss zum Frühstück. Hier zeigt Puhl
die Königsscheibe; rechts Fotos aus den beiden Regentenjahren.
Foto: Michael Robrecht
Zur Person
Der Höxteraner Dirk Puhl ist 46 Jahre alt. Der Schützenkönig arbeitet seit 21 Jahren bei Gas & Wasser in der Hermannstraße. Zusammen mit seiner Frau Petra (48) hat er die Töchter Tanja (31) und Sarah (24). Puhl war vor dem Königsschuss einige Jahre Rechnungsführer der 3. Kompanie und ist seit Jahren in der Gilde stets sehr engagiert.
Schützenkönigin Ingrid Hofmann (49) und ihr Mann Ralf haben die Kinder Katrin (24) und Sven (16). Ingrid Hofmann ist die Schwägerin des Königs (ihr Mann ist der Bruder von Petra Puhl). Ingrid Hofmann war fünf Jahre Sekretärin im Wahlkreisbüro des SPD-Landtagsabgeordneten Jürgen Unruhe (er kehrt nicht ins Parlament zurück) in Höxter.
Quelle: Neue Westfälische 18.05.2010
Regenten biegen auf die Zielgerade ein
Königspaar zieht eine erfreuliche BilanzHöxter. Seit zwei Jahren amtiert das Höxteraner Schützenkönigspaar Dirk Puhl und Ingrid Hofmann (3. Kompanie). Ihr größter und wichtigster Auftritt steht noch bevor. Von Samstag, 3. , bis Montag, 5. Juli wird die Höxteraner Schützengilde von 1595 auf dem Floßplatz ihr großes Schützenfest feiern. Bevor am Montag, 5. Juli, das neue Königspaar proklamiert wird, erleben der amtierende Schützenkönig Dirk Puhl und seine Königin Ingrid Hofmann mit dem großen Festumzug am Sonntag, 4. Juli, den Höhepunkt ihrer Regentschaft. In ihrem Gefolge der Hofstaat, bestehend aus den Paaren Marcel Werner und Lorain Böker (1. Kompanie), Marius Thauern und Alexandra Micus (2. Kompanie), Falk Schuster und Frederike Schöning (3. Kompanie) sowie Jonas Sorges und Steffi Schwiete aus der vierten Kompanie.
"Wir haben in der zurückliegenden Zeit die Gilde in vielfältiger Weise vertreten dürfen. Wichtig war uns auch die Betonung der Gemeinsamkeiten der unterschiedlichen Schützenorganisationen wie Heimatschutzvereine, Schützengilden und Schützenbruderschaften", sagt Dirk Puhl (46). So seien auch viele Freundschaften entstanden, die über die Regentschaft hinweg Bestand haben werden.
Bestand haben wird auch das gute Verhältnis von König und Königin. "Unsere Ehepartner sind Geschwister, was uns zu Schwager und Schwägerin macht", verrät Königin Ingrid Hofmann (49) das Geheimnis ihrer harmonischen Zusammenarbeit. "Man muss vorher wissen, wen man an seiner Seite haben will, wenn es eine erfolgreiche Regentschaft werden soll. Bei meiner Schwägerin konnte ich mir da sicher sein, schließlich kennen wir uns ja schon über 20 Jahre", erklärt Puhl.
Am 26. Juni findet das Königsschießen der Schützengilde statt. Um 16 Uhr wird dann traditionell vor der Nicolaikirche der neue Schützenkönig für die kommenden zwei Jahre proklamiert. Während das amtierende Paar gefeiert wird, kocht die Gerüchteküche, wen der neue Schützenkönig zu seiner Mitregentin wählen wird. Das Geheimnis wird am Montag, 5. Juli, gelüftet, wenn Dirk Puhl und Ingrid Hofmann die königlichen Insignien an ihre Nachfolger weiter geben.
Hand in Hand: Das Höxteraner Königspaar, Dirk Puhl und
Ingrid Hofmann, lässt seine Regentschaft Revue passieren
und freut sich auf den krönenden Abschluss
FOTO: Burkhard Battran
Quelle: Neue Westfälische 27.04.2010
Schießen mit Rekordbeteiligung
Dreifacherfolg für die Schützengilde HöxterHöxter (NW). Unter der Schirmherrschaft von Bürgermeisters Alexander Fischer fand an zwei Tagen die 23. Auflage des Stadtpokalschießens der höxteraner Vereine im Schießsportzentrum Höxter-Corvey Am Hafen statt.
Der Ausrichter, der Schützenverein Höxter, konnte 38 Mannschaften aus 18 Vereinen in renovierten Saal des Schießsportzentrums begrüßen. Besonders groß war die Beteiligung der Jugendmannschaften. Nach spannendem Stechen konnten stellvertretender Bürgermeister Günther Ludwig und der Vorsitzende des Schützenvereins, Christian Sauer, die Sieger ehren. Mannschaftswertung:
1. Platz 4. Kompanie Schützengilde Höxter - Schützen
2. Platz 4. Kompanie Schützengilde Höxter - Offiziere
3. Platz 1. Kompanie Schützengilde Höxter - Offiziere.
Beste Damenmannschaft: Tauchergemeinschaft Höxter, beste Jugendmannschaft SSC Höxter. In der Einzelwertung wurden folgende Schützen geehrt: Bester Jugendlicher: Henrik Rathke (HLC Höxter) 93 Ring, beste Dame: Priska Lunghard (Tauchergemeinschaft Höxter) 46 Ring, bester Einzelschütze:
1. Platz Günter Fricke (3. Kompanie Schützengilde) 50 Ring
2. Platz Michael Simon (RK Höxter) 49 Ring
3. Platz Frank Multhaup (4. Kompanie Schützengilde) 49 Ring.
Sichere Hand: Stellvertrender Bürgermeister Günther Ludwig (2. v. r.) ehrte die Besten.
FOTO: Privat
Quelle: Westfalen-Blatt 26.04.2010
Schützen stärken Gemeinwesen
Vereinsvorstände aus dem Kreis treffen sich zum Saisonauftakt in HöxterHöxter (WB). Seit Jahrhunderten gibt es das Schützenwesen im Kreis Höxter, seit vier Jahren treffen sich die Schützenvereine, um sich auf das Festjahr einzustimmen. Herzlich und gemeinschaftlich haben die Vereinsvorstände der Schützenvereinigungen der Städte im Kreis Höxter im historischen Rathaus Höxter die Saison eingeläutet.
Das regelmäßige Treffen geht auf die Idee von Karl Fimmel, dem Koordinator der Schützenvereinigungen des Kreises Höxter, zurück. Er zeigte sich bei der Zusammenkunft erfreut über den guten Erfolg. »Die Zeiten, in denen es keine Zusammenarbeit gab, sind zum Glück vorbei.« Die Vorstände tauschten jetzt Ideen aus, vertieften Freundschaften und gewönnen neue Freunde hinzu.
Ausrichter in diesem Jahr war die Schützengilde Höxter. Kommandeur Klaus-Werner Ahaus wies darauf hin, dass das Schützenwesen ein gemeinsames Ziel hat. »Gilden, Bruderschaften und Schützenvereine pflegen die Tradition und verbinden die Menschen ihrer Stadt und Gemeinde zu einer Gruppierung, um gemeinsame Feste für die gesamte Bevölkerung zu feiern.« Feste, die immer wieder gern von den Bürgern angenommen würden.
Die Stärke der Schützen liege in der parteipolitischen und konfessionellen Neutralität. »Schützen sind treue Bürger des Gemeinwesens«, sagte Ahaus. Ermöglicht werde das unter anderem durch das ehrenamtliche Engagement der Vereinsvorstände. Ihnen sprach Ahaus dafür Dank aus: »Sie tragen dazu bei, dass die Schützenfeste fester Bestandteil im Leben und Ablauf unserer Städte und Gemeinden sind.«
Schützenempfang in Höxter im historischen Rathaus
(unten von links): Beigeordneter Klaus Schumacher,
Landrat Friedhelm Spieker, Claus-Werner Ahaus
(Kommandeur Schützengilde Höxter),
CDU-Landtagsabgeordneter Hubertus Fehring,
(oben von links) SPD-Landtagsabgeordneter Jürgen Unruhe,
Bürgermeister Alexander Fischer und Jürgen Lessing
(Ratsherr Höxter).
Foto: Thomas Kube
Quelle: Neue Westfälische 26.04.2010
Erst Schuldenerlass, dann Spende
Pankgrafen zeigen sich in der Kreisstadt als wahre FreundeHöxter. Pünktlichkeit ist ihre erste Pflicht. Hinzu zählen zum pankgräflichen Gewohnheitsrecht ein freundliches Auftreten mit fröhlicher Stimmung und ein immer währender Durst. Wie konsequent sich die Pankgrafen an diesen Kodex halten, zeigten sie drei Tage lang in Höxter. Knapp 50 Pankgrafen aus ganz Deutschland hatten sich zum Jubiläumsfest in der Kreisstadt eingefunden.
Die Pankgrafen hatten verbriefte Forderungen an die Stadt Höxter. Es bestand eine Schuld von 3.000 Talern für geleistete Schwerthilfe Anno 1672. Dieses verweigerte die Stadt, und es kam 1970 zum Kampf, auch weil die Stadt das Verbot zum Bierbrauen aussprach. An dieses Ereignis erinnerten der Hochmeister der Alten Pankgräflichen Vereinigung von 1381, Großkomtur Hans-Joachim Stützer, und Höxters Statthalter Ehrhard Becker am Berliner Platz, wo sich die Pankgrafen zur Auftaktveranstaltung versammelten. 1971 hatte die Vereinigung einen Findling dort aufgestellt, denn aus den "Gegnern" wurden Freunde.
Zwischen der Vasallenstadt Höxter und der Berliner Vereinigung ist eine enge Freundschaft entstanden. "Somit ist der 40-jährige Geburtstag der Erstürmung der Stadt, für uns ein freudiges Ereignis und ein guter Grund es mit viel Freude und Freundschaft zu feiern", erklärte Ehrhard Becker.
Nach der Begrüßung am Berliner Platz zogen die Kameraden aus Höxter, Berlin und den Vasallenstädten Soest, Osterode, München, Lengerich und Braubach in ihren Ordenskleidern durch die Stadt bis zum Historischen Rathaus, wo sie vom Bürgermeister empfangen wurden.
Alexander Fischer begrüßte die Pankgrafen, hatte aber auch eine große Bitte an den Hochmeister Joachim Stützer: "Zwar hat die Vereinigung nach dem Sieg über Höxter die Schuld erlassen, aber wir brauchen dafür auch eine Quittung, damit wir die offene Rechnung endlich aus unseren Haushaltsbüchern streichen können", hoffte der Bürgermeister, dass die Pankgrafen weiter zu ihrem Wort stehen.
Spätestens in zehn Jahren wollen sie wieder einmarschieren
Die Pankgrafen antworteten jedoch mit einem klaren Nein. Doch unter Pankgrafen gilt ein Nein immer als Ja und Joachim Stützer unterschrieb die Schuldenerlassurkunde. Damit war der mündlich ausgesprochene Erlass endlich besiegelt, und der Hochmeister durfte sich zum Dank in das Goldene Buch der Stadt Höxter eintragen.
Besiegelt: Hans-Joachim Stützer
unterschreibt die Schulden-
erlassurkunde. Bürgermeister
Alexander Fischer und Organisations-
leiter Manfred Jouliet beobachten
mit wachsamen Augen die Unterschrift.
FOTO: TORSTEN WEGENER
Doch für Alexander Fischer kam es noch besser. Neben "Freundschaft" und "Vaterland" gehört das "Wohltun" zum Leitgedanken der Vereinigung. Und so überreichten die Pankgrafen der Stadt Höxter 1.000 Euro bar auf die Hand (pankgräfliche Tradition) für soziale Zwecke.
Danach widmeten sich die Pankgrafen dem Leitgedanken der "Freundschaft" und stillten an der Rittertafel im historischen Rathaus auch ihren immer währenden Durst.
Am Samstag trafen sich die Pankgrafen unter anderem zum Gottesdienst in der Kilianikirche, zu einer Stadtführung und einer Besichtigung des Jakob Pins Forum sowie einem Rittermahl in Corvey.
Sonntag bildete eine Gästeremter mit Freunden aus Wirtschaft und Politik den Abschluss der Freundschaftsfahrt mit dem festen Versprechen, dass die Pankgrafen spätesten in zehn Jahren wieder in Höxter einmarschieren.
Enge Freundschaft: Ein föhliches Wiedersehen zwischen den Pankgrafen gab es am Berliner Platz, wo Statthalter
Erhard Becker (l.) den Hochmeister Hans-Joachim Stützer begrüßte.
FOTO: TORSTEN WEGENER
Quelle: Neue Westfälische 24.04.2010
Schützenvereine verbinden Menschen
Vorstände treffen sich im Historischen RathausHöxter (tor). Mit dem Mai beginnt die Schützenfest-Saison in den Städten und Ortschaften des Kreises. Feste, die oft den Jahreshöhepunkt einer jeden Gemeinde darstellen. Um sich auf die Schützensaison einzustimmen, haben sich die Vereinsvorstände der Schützenvereinigungen der Städte des Kreises Höxter im Historischen Rathaus Höxter getroffen.
Zum vierten Mal haben sich in diesem Jahr die Schützenvereinigungen in lockerer Runde zusammengesetzt. "Es hat lange gedauert, ehe die Städte sich zu einem Empfang dieser Art zusammengeschlossen haben", sagte Claus-Werner Ahaus, Kommandeur der Schützengilde Höxter, in seiner Begrüßungsrede. Die Idee zu diesem Treffen stammt von Karl Fimmel, dem damaligen Oberst der Bürgerschützen Brakel. "Es gab auch andere Zeiten, in denen es keinerlei Zusammenarbeit zwischen den Vereinigungen gab. Dies ist zum Glück vorbei", sagte Fimmel, der sich beeindruckt vom Rathaus zeigte. Mittlerweile tauschen wir unsere Ideen, aber auch unseren Kummer aus, vertiefen Freundschaften und gewinnen neue Freunde hinzu", freut sich Fimmel, dass seine Idee mittlerweile erste Früchte trägt.
Nach den Treffen in Brakel, Bad Driburg und Warburg war nun die Ausrichterrolle der Schützengilde Höxter und Bürgermeister Alexander Fischer angetragen. Neben den Vereinsvorständen fanden sich auch die Bürgermeister der zehn Kreisstädte, Landrat Friedhelm Spieker, die Landtagsmitglieder Hubertus Fehring und Jürgen Unruhe sowie Vertreter des Kulturkreises Höxter, der Kirchen, der Bundeswehr und Polizei, der Verwaltung und der Banken im großen Saal des Rathauses ein.
"Eine große Stärke des Schützenwesens ist es, dass die Vereine mit ihren Schützenfesten die Menschen der Gemeinde verbinden. Als große Gruppe, egal mit welchem politischen, konfessionellen oder kulturellen Hintergrund, feiert die Bevölkerung ein gemeinsames Fest", hob Kommandeur Claus-Werner Ahaus heraus. "Zudem erhalten die Schützenvereinigungen ein Stück Tradition mit Königsschießen, der Königsproklamation, dem Zapfenstreich oder der Gefallenenehrung", erzählt Ahaus.
"Althergebrachte Traditionen finden ihre Fortführung in den Schützenvereinen", lobte Höxters Bürgermeister Alexander Fischer. Die Schützenfeste seien nicht mehr aus den Veranstaltungskalendern der Gemeinden wegzudenken sind.
Kommandeur und Politiker: Claus-Werner Ahaus (2. v. r.)
begrüßte beim Kreis-Schützentreffen Klaus Schuhmacher,
Friedhelm Spieker und Hubertus Fehring (v.l.), sowie
Jürgen Unruhe, Alexander Fischer und Jürgen Lessing
(hinten v. l.).
FOTO: WEGENER
Quelle: Westfalen-Blatt 24.04.2010
Pankgrafen erlassen Schuld
40 Jahre Freundschaft: Berliner Ritter marschieren wieder durch Höxters GassenHöxter (WB). Wenn die Berliner Pankgrafen in der Stadt sind, wissen die Höxteraner immer, was die Uhr geschlagen hat. Lautstark und fröhlich geht es zu - auch zum Auftakt des 40. Jahrestages der Erstürmung Höxters 1970 an diesem Wochenende.
Die Kreisstadt steht ganz im Zeichen der Ritter. Am Freitagabend begann das Festprogramm am Pankgrafenstein auf dem Berliner Platz. Die Schlacht mit den »wilden Herrschaften« beim 375. Geburtstag der Schützengilde Höxter sei unvergessen, sagte Statthalter Ehrhard Becker. »Als Pankgraf bezeichnet man Angehörige der Alten Pankgrafen-Vereinigung von 1381 zu Berlin bey Wedding an der Panke, einem Verein in Berlin. Auch einige Höxteraner sind Ordensritter«, berichtet Manfred Jouliet aus Höxter, der das Treffen organisiert hat.
Besonders farbenfroh war der Marsch der Höxteraner Schützen und der gewandeten Pankgrafen mit Musik durch die Innenstadt. Beim Empfang im Rathaus mit Landrat Friedhelm Spieker und Bürgermeister Alexander Fischer ging es dann zünftig zu. »Die Pankgrafen aus Berlin marschierten in Höxter ein, um eine alte Kriegsschuld aus dem Jahr 1673 wegen geleisteter Schwerthilfe einzufordern. Die Höxteraner setzten sich zur Wehr, und direkt hier vor dem Rathaus kam es zu einer Schlacht, an deren für Höxter so unrühmlichen Ende Stadtdirektor Ferdinand Otten in Ketten gelegt wurde«, erinnerte Bürgermeister Fischer.
Die Höxteraner Schützengilde und die Pankgrafen
marschieren durch die Marktstraße zum Empfang
mit Rittermahl ins Historische Rathaus. Vorn mit
dabei: Jubiläumsfeier-Organisator Pankgraf
Manfred Jouliet.
Foto: Michael Robrecht
»Das ist nun 40 Jahre her, und aus diesem Ereignis ist eine enge Freundschaft zwischen den Pankgrafen in Berlin und der Schützengilde in Höxter entstanden«, lobte Alexander Fischer. 1970 habe der damalige Hochmeister Carl Buchwald den Höxteranern eine Schuld mündlich erlassen. »Doch ohne ordentliche Quittung kann unser Stadtkämmerer den Betrag nicht ausbuchen, und so wird er von Jahr zu Jahr durch die städtischen Haushaltsbücher geführt«, sagte Fischer kurz vor dem Rittermahl.
»Sie haben Ihrerseits diese Schuld schon längst abgeschrieben, aber die Stadt Höxter benötigt doch eine Quittung. Ich sage dies auch mit Blick auf den Landrat, der zurzeit unsere Haushaltssatzung prüft«, so Fischer. Der heutigen Berliner Hochmeister Hans-Joachim Stützer formulierte sofort eine Schulderlassungsurkunde, damit der Betrag endgültig ausgebucht werden kann. Im Gegenzug durften sich die Grafen ins Goldene Buch von Höxter eintragen. Die Pankgrafen besichtigen noch Corvey und bleiben bis zum Sonntag.
Höxteraner Frieden: Hans-Joachim Stützer, Hochmeister der Pankgrafen aus Berlin (rechts), und
Statthalter Ehrhard Becker aus Höxter begrüßen sich am Pankgrafenstein auf dem Berliner Platz in
Höxter. Der Gedenkstein wurde 1970 eingeweiht.
Foto: Michael Robrecht
Quelle: Westfalen-Blatt 30.03.2010
Königsbesuche in Seniorenresidenzen
Höxteraner Regenten werden in den Altenheimen besonders gefeiertHöxter (WB). Es ist schon eine lieb gewordene Tradition, dass die Höxteraner Königspaare den Altenheimen der Stadt einen Besuch abstatten. So fühlten sich auch König Dirk Puhl und Königin Ingrid Hofmann dieser Tradition verpflichtet und besuchten das Nicolai-Altenzentrum und das Konrad-Beckhaus-Heim. Auch das Seniorenheim Weserblick steht noch auf der Besuchsliste.
Das Nicolai-Altenzentrum veranstaltete einen Seniorennachmittag mit ansprechendem Programm. Das Schützenkönigspaar nahm in Begleitung des Kronprinzenpaares und Mitgliedern des Hofstaats an dieser Veranstaltung teil. Während des Besuchs überreichte Königin Ingrid Hofmann einen Blumenstrauss an die Bewohnerin Maria Korte. Sie war zutiefst berührt. Die Heimleitung wusste, dass Maria Korte einst Königin in Albaxen war.
Das Konrad-Beckhaus-Heim wurde im Rahmen eines musikalischen Nachmittags besucht. Nach einfühlsamen Begrüßungsworten mischten sich Königs- und Kronprinzenpaar unter die Senioren. Gemeinsam wurde gesungen und gelacht. König Dirk Puhl berichtete in beiden Einrichtungen über die Geschichte der Schützengilde Höxter und das bevorstehende Schützenfest. Er sprach den Bewohnern Dank für die Unterstützung des Schützenwesens aus. Es sei immer wieder ein bewegendes Bild, wenn sich während der Schützenfestumzüge das Königspaar in der Kutsche erhebe und sich vor den zahlreich vor den Heimen anwesenden Seniorinnen und Senioren aus Dankbarkeit und in Hochachtung verbeuge, so Dirk Puhl. »Es gibt viele bewegende Momente in der Amtszeit eines Königspaares, aber es gibt nur wenige Gesten, die mit so viel Gefühl, Dankbarkeit und Liebe verbunden sind«, sagte Puhl.
Dass das Höxteraner Schützenkönigspaar die Altenheime besucht ist seit Mitte
der 80er Jahre Tradition: Maria Korte (Mitte) freut sich riesig über den Blumen-
strauss von Ingrid Hofmann und Dirk Puhl.
Foto: Privat
Quelle: Neue Westfälische 27.03.2010
Königspaar besucht Altenheime
Dirk Puhl: "Eine Herzensangelegenheit"Höxter. Es ist schon Tradition, dass die Höxteraner Königspaare den Altenheimen der Stadt einen Besuch abstatten. So fühlten sich auch König Dirk Puhl und Königin Ingrid Hofmann dieser Tradition verpflichtet und besuchten das Nicolai-Altenzentrum und das Konrad-Beckhaus-Heim. Auch das Seniorenheim Weserblick steht noch auf der Besuchsliste des Königspaares.
Das Nicolai-Altenzentrum veranstaltete einen Seniorennachmittag mit ansprechendem Programm. Das Königspaar nahm in Begleitung des Kronprinzenpaares und Mitgliedern des Hofstaates an dieser Veranstaltung teil. Während der Veranstaltung überreichte Königin Ingrid Hofmann einen Blumenstrauß an die Bewohnerin Maria Korte. Sie war zutiefst berührt. Die Heimleitung hatte in Erfahrung gebracht, dass Maria Korte einst Königin in Albaxen war.
Das Konrad-Beckhaus-Heim wurde im Rahmen eines musikalischen Nachmittags besucht. Nach einfühlsamen Begrüßungsworten mischten sich Königs- und Kronprinzenpaar unter die Senioren. Gemeinsam wurde gesungen und gelacht. König Dirk Puhl berichtete in beiden Einrichtungen über die Geschichte der Schützengilde Höxter und das bevorstehende Schützenfest. Er sprach den Bewohnern Dank für die Unterstützung des Schützenwesens aus. Es ist immer wieder ein bewegendes Bild, wenn sich während der Schützenumzüge das Königspaar in der Kutsche erhebt und sich vor den zahlreich vor den Heimen anwesenden Seniorinnen und Senioren aus Dankbarkeit und in Hochachtung verbeugt. "Es gibt viele bewegende Momente in der Amtszeit eines Höxteraner Königspaares, aber es gibt nur wenige Gesten, die mit so viel Gefühl, Dankbarkeit und Liebe verbunden sind", so Dirk Puhl. "Die Verbindung der Schützengilde Höxter zu seinen Altenheimen wird daher nicht als Pflicht, sondern als Herzensangelegenheit angesehen".
Überraschung: Maria Korte (M.) freute sich riesig über
den Blumenstrauß von Ingrid Hofmann und Dirk Puhl.
Foto: Privat
Quelle: Westfalen-Blatt 13.01.2010
Bürgermeister legt den Schalter um
Schützengilde präsentiert moderne Internet-DarstellungHöxter (jg). Bürgermeister Alexander Fischer und das amtierende Königspaar Dirk Puhl und Ingrid Hofmann haben mit Kommandeur Claus-Werner Ahaus den Startschuss für das jüngste Projekt der Schützengilde Höxter gegeben. Mit einem neuen, zeitgemäßen Internetauftritt will der traditionsreiche Verein von 1595 nun auf der weltweiten Datenautobahn auf sich aufmerksam machen. Die Freigabe der Seiten für die öffentlichkeit ist in einer Feierstunde vollzogen worden. Ganz besonders ist Bürgermeister Fischer, der eigens für die Freischaltung der neuen Internetauftritt der Gilde aus dem Urlaub zurück gekommen ist, von dem Ergebnis beeindruckt. Frank Zimmermann, Sprecher der Technischen Betreuer und Hauptmann der ersten Kompanie, äußerte sich erfreut über das Lob. Mehr als 200 Stunden habe jeder Verantwortliche an der Webseite gearbeitet, um »mit großen Freuden dem Tag der Präsentation entgegen zu fiebern«, sagte Markus Motz von der zweiten Kompanie. »Die Schützengilde ist nicht nur ein Verein, sondern sie hat kulturellen und traditionellen Charakter«, erklärte Fischer in seiner Ansprache. Die Stadt Höxter und die Schützengilde seien eng verbunden, weil die Schützengilde damals dem Bürgermeister und dem Magistrat, dem heutigen Stadtrat, unterstellt gewesen sei. Die Internetseite sehe sich als Gastgeber für Menschen aus aller Welt. Die Verantwortlichen freuen sich schon jetzt über Mitteilungen und Tipps.
www.schuetzengilde-hoexter.de
Höxters Bürgermeister Alexander Fischer und das amtierende Königspaar Dirk Puhl und
Ingrid Hofmann haben mit Komandeur Claus-Werner Ahaus den Schalter für den Start der neuen
Internetpräsenz der Schützengilde Höxter umgelegt. Mehrere hundert Stunden haben die Mitglieder
in die Gestaltung der Seiten investiert. Jetzt freut sich die Gilde über zahlreiche Besucher.
Foto: Jörn George
Quelle: Neue Westfälische 12.01.2010
Schützengilde Höxter informiert die ganze Welt
Neuer Internetauftritt / Auch Verbindung zur Stadt wird vorgestelltHöxter (av). „Wir müssen mit der Zeit gehen“, sind sich die Schützen der Gilde Höxter einig. „Tradition bewahren und Zukunft schaffen“ lautet das Motto des amtierenden Schützenkönigs Dirk Puhl, das er sich bei seinem Amtsantritt zur Aufgabe machte. Unter diesem Vorhaben ist nun ein weiterer Schritt geschafft: die überarbeitung und Verbesserung der Internetseiten der Schützengilde Höxter, die jetzt online sind.
Vor 13 Jahren gründeten die Schützenbrüder Christoph Otten und Christjan Esch die Homepage. „Damals eine Revolution im Vorstand der Gilde“, wie sich Kommandeur Claus Werner Ahaus erinnert. „Eine gute Entscheidung“, sagen heute die Schützen. Sie dient als Kontaktmedium zu den Kameraden in der Ferne, und auch neue Kontakte werden geknüpft. Informationen und Neuigkeiten, wie die Bekanntgabe des Schützenpaares, können seitdem noch schneller weitergegeben werden und sind weltweit abrufbar.
Doch nicht nur die Präsenz, auch die Bearbeitung der Seiten spielt eine wichtige Rolle. Im Laufe der Jahre veränderte sich einiges und ein neues Design und mehr Möglichkeiten über die Webseiten waren gefragt. So schlossen sich Michael Birke (2. Kompanie), Christjan Esch (4. Kompanie), Axel Gobrecht (3. Kompanie), Reinhard Hesse (3. Kompanie), Markus Motz (2. Kompanie) und Frank Zimmermann (1. Kompanie) im Herbst 2008 zusammen und begannen, die Seiten komplett zu überarbeiten.
Bis zu 200 Arbeitsstunden investierte jeder in das Projekt. Mit Erfolg, wie sie dem Kommandeur, dem Königspaar und Bürgermeister Alexander Fischer bei einer Präsentation bewiesen. Nicht nur eine äußerliche Veränderung, sondern noch viel mehr Möglichkeiten und Informationen werden den Besuchern geboten. Hintergrundwissen zur Gilde allgemein wie auch den einzelnen Kompanien, Bilder der Schützenfeste und auch einiges zur Stadt Höxter findet sich auf der Homepage und wird archiviert. „Ich bin begeistert und beeindruckt von der Vielschichtigkeit der Internetseite und es freut mich, dass auch die Verbindung zur Stadt Höxter dargestellt wird“, betonte der Bürgermeister. Diese Meinung teilte auch Ahaus. „Die Seiten sind sehr gelungen“, freute sich der Kommandeur. Gemeinsam mit dem Schützenpaar, Dirk Puhl und Ingrid Hofmann, und dem Bürgermeister schaltete er die Seiten der Gilde für die große weite Welt frei. Nachdem die alten Webseiten bereits von 200.000 Menschen besucht wurden, hoffen die Schützenbrüder nun noch mehr Gäste im Internet begrüßen zu dürfen. „Wir sehen uns als Gastgeber mit der Internetseite und freuen uns über jeden Besucher und auch über Anregungen zur Seite und neue Kontakte“, so Frank Zimmermann.
www.schuetzengilde-hoexter.de
Zukunft der Homepage
Als nächstes ist die Erweiterung des Archivs geplant. Alle Bilder und weitere Informationen zu den Schützenfesten in Höxter werden noch eingestellt. Auch die Geschichte Höxters, wie der Pankgrafen-Überfall von 1970, soll die Homepage erweitern. Des Weiteren sollen auch die Medien und soziale Netzwerke mit aufgenommen werden, wie YouTube und Twitter, und Erweiterungen, orientiert an den Wünschen der Besucher, sind geplant. (av)
Die Gilde geht online: Bürgermeister Alexander Fischer, Schützenkönigspaar Ingrid Hofmann und
Dirk Puhl und Kommandeur Claus-Werner Ahaus (v. l.) legen den Hebel um und geben die
Webseite frei.
FOTO: AMINA VIETH
Quelle: Neue Westfälische 12.12.2009
Königskaffee mit Höxters Majestäten
Höxter. „Majestäten, herzlich willkommen“. Mit diesen Worten begrüßte das Königspaar der Höxteraner Schützengilde, Dirk Puhl und Ingrid Hofmann, die ankommenden Königspaare aus den zu Höxter gehörenden Ortschaften. „Was in anderen Städten bereits guter Brauch ist, wollten wir auch in Höxter einführen“, so Dirk Puhl. Und der Einladung des Höxteraner Königspaares zu einem Meinungsaustausch und gemütlichen Kaffeetrinken waren fast alle gefolgt. So trafen sich zehn amtierende Königspaare und ein angehendes im Gasthaus „Strullenkrug“, zu einer ersten gemeinsamen Gesprächsrunde. Losgelöst vom sonst üblichen Protokoll konnte man ohne Zeitdruck Vergangenes Revue passieren lassen, um sich gleichzeitig Gedanken über zukünftige Ausrichtungen im Schützenwesen zu machen. Bis weit in die Abendstunden wurden die intensiven Gespräche geführt. „Das Gesprächsangebot wurde von den Königspaaren bereitwillig angenommen und ist gut angekommen“, blickt Dirk Puhl auf die erste Zusammenkunft zufrieden zurück. „Wir hoffen, dass es zur festen Einrichtung wird“.
Königinnen und Könige unter sich: Sabine und Martin Weiß (Bruchhausen), Ilse Flanagan
und Wolfgang Maßmann (Ovenhausen), Ursula Haase und Michael Harmann (Godelheim),
Ingrid Hofmann und Dirk Puhl (Höxter), Siegrid und Wolfgang Borgolte (Stahle, vorne v. l.);
Ingrid Voß und Klaus Rörig (Bödexen), Maria und Dieter Kister (Fürstenau), Petra und
Ansgar Wöstefeld (Ovenhausen neu), Gudrun und Helmut Fischer (Lüchtringen), Thomas und
Sandra Lindner (Brenkhausen), Rüdiger Multhaup und Ursula Hoppe (Lütmarsen) (hinten v. l.)
FOTO: PRIVAT
Seite aktualisiert am 5. August 2010 (fz).